Herzlich Willkommen auf der Homepage der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Wülfrath

               

Unsere Kirchengemeinde besteht aus zwei Pfarrbezirken, zu denen ca. 5000 Gemeindeglieder gehören. Auf unserer Homepage informieren wir Sie darüber, was Sie alles bei uns erwartet. Sie sind herzlich eingeladen, über Ihren Besuch bei uns im Internet hinaus an unserem Leben in der Gemeinde teilzunehmen.
Ihre Ev.-ref. Kirchengemeinde Wülfrath

Aktuell
 
Offene Stadtkirche
Dienstag, 08. Januar 2019
Ich erlebe es allzu oft, wenn ich - mal eben - in der Kirche bin und die Kirchtüre dann nicht abgeschlossen ist: Es vergehen meist nur wenige Augenblicke und die Türe öffnet sich; Menschen treten ein und kommen zögernd in den Kirchraum hinein. Sie wollen die Kirche besichtigen, ein wenig Kirchenluft schnuppern und die Atmosphäre genießen. Dabei wird mir jedesmal wieder bewusst: Kirchräume erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Und unsere nun renovierte Kirche zieht viele neugierige Besucher an, die mal eben „auf einen Sprung“ vorbeikommen wollen: vor dem Einkauf, nach der Arbeit, in der Mittagspause. Bei vielen besteht der Wunsch hineinzukommen, sich einige Minuten in die Reihen zu setzen, eine Kerze anzuzünden, ein Gebet oder eine Bitte in das neue Gäste- und Gebetsbuch zu schreiben.
 
Sie kommen, weil unsere Umwelt und unsere Städte laut und hektisch sind und die Kirchräume mit ihrer klaren Struktur und ihrer Ruhe zunehmend als einzigartig empfunden werden. Sie kommen, weil ein Problem sie quält und sie hoffen, in der Kirche gelassener zu werden und Trost zu finden. Sie kommen mit Kindern an der Hand, die hier – z.B. beim Anzünden der Kerzen – eine Möglichkeit des Betens lernen. Sie sind jung und alt, sie sind Frauen und Männer, sie kommen aus unterschiedlichen Ländern, und sie sind nicht nur Christinnen und Christen. Sie kommen nicht unbedingt am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr, und sie suchen nicht unbedingt einen Gottesdienst.
 
Offene Kirche ist ein offenes, einladendes Angebot an alle Menschen - unabhängig davon, ob sie Ruhe suchen oder Trost, sie das Interesse an der Kunstgeschichte lockt oder die reine Neugier. Offene Kirchen signalisieren: Jede und jeder ist eingeladen und willkommen!
Genau all das können wir in unserer Stadtkirche bieten: Einen offenen Kirchraum der einlädt und freundliche Menschen, die ansprechen, informieren oder einfach nur da sind.
 
Das Ziel in Wülfrath ist, die Stadtkirche an ein oder zwei Tagen in der Woche für einige Stunden zu öffnen und alle Besucher willkommen zu heißen.
Wenn Sie sich vorstellen können, ehrenamtlich dazu beitragen zu wollen, unsere Stadtkirche für Interessierte zu öffnen und abwechselnd zu den Öffnungszeiten vor Ort zu sein, wenn Sie Lust haben, zu planen, wie genau unsere Kirche in Wülfrath geöffnet haben kann und was es noch dafür bedarf, dann lade ich Sie herzlich in den neu zu gründenden Arbeitskreis Offene Kirche ein. Wir wollen unser erstes Planungstreffen am Freitag, 11.01.2019 um 16:30 Uhr in der Stadtkirche abhalten.
Kommen sie gerne dazu, auch wenn sie noch nicht wissen, wieviel Zeit sie nachher für das Projekt Offene Kirche haben. Pfarrer Thomas Rehrmann

Sprachtreff für Geflüchtete
Dienstag, 08. Januar 2019
Sprache ist der Schlüssel zur Integration und zur Bewältigung des Alltags. Ohne ausreichende Deutschkenntnisse fällt es Geflüchteten schwer, sich in unseren Gemeinden heimisch zu fühlen. Häufig fehlt vor allem die Sprechpraxis. In den Räumen der Evangelischen Kirchengemeinde Wülfrath möchten wir einen Sprachtreff einrichten, in dem Geflüchtete die Möglichkeit haben, Deutsch zu sprechen und auch ihre Nachbarn weiter kennenzulernen. Für dieses Projekt suchen wir Menschen, die Geflüchtete unterstützen, mit der Fremdsprache Deutsch vertrauter zu werden um sie flüssiger anwenden zu können. Die hierfür eingesetzten Methoden sind vielfältig und hängen von den guten Erfahrungen der ehrenamtlichen Sprachunterstützer*innen ab. So kann es sein, dass eine Sprachunterstützerin den Schwerpunkt auf Konversation legt; ein anderer Sprachunterstützer gern im Rollenspiel „rüberbringt“, wie man sich in bestimmten Situationen sinnvoll ausdrücken kann – ein Dritter nutzt kreativ die Kombination von Bildern und Worten, um mit Frau und Mann zu kommunizieren. Gemeinsames, zugrunde liegendes Ziel ist, Geflüchteten durch praktisches miteinander Kommunizieren eine Tür zur besseren Verstän- digung in Alltag und Beruf zu öffnen. Das ge- schieht mit Freude, Spaß, Kreativität und ohne Notendruck. Der Sprachtreff ist im Anschluss an die ehrenamtlichen Sprachkurse in unserer Gemeinde angedacht und bildet eine Ergänzung zu ihnen. Nun suchen wir Sie als Sprachunterstützer*in. Sie entscheiden selbst, wie viel Zeit Sie einbringen können und möchten.
 
Für das Projekt können Fördermittel aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfond der EU gewährt werden. Darüber besteht auch die Möglichkeit, Sie mit geeigneten Medien und Materialien zu versorgen. Zudem bekommen Sie weitere fachliche Unterstützung durch Projektmitarbeiterinnen und erhalten bei Bedarf in freiwilligen Schulungsangeboten Anregungen für die praktische Arbeit. Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit haben, melden Sie sich bei Astrid Kothe-Matysik unter astrid.kothe-matysik@bergische-diakonie.de (Telefon: 0202 / 27 29 910) oder Pfarrer Thomas Rehrmann unter thomas.rehrmann@ekir.de. 
 
Wir treffen uns zu einem ersten Vorbereitungs- treffen am Montag, dem 21. Januar 2019 um 18:00 Uhr in der Kulturkirche Wülfrath.

Angedacht
Donnerstag, der 29. Nov. 2018
„Suche Frieden und jage ihm nach.“(Psalm 34,15)
Weihnachten - die ganze Familie kommt zusammen. Alle wohnen inzwischen weit verstreut. Wenn sie dann um den festlich gedeckten Tisch sitzen, trifft vieles aufeinander. Wenn doch jetzt bloß alles friedlich und harmonisch zugeht. Und wehe, es kommt ein Thema zur Sprache, bei dem der Konflikt schon vorprogrammiert ist. Da reichen oft schon gewisse Stichworte – man kennt sich ja. Und immer gibt es die einen, die mit Begeisterung darauf eingehen und ein Schlagabtausch wagen, und auch die anderen, die schnell alle Wogen zu glätten versuchen.

Weihnachten – bei vielen Familien ein Reizthema; Hoffentlich bleibt alles friedlich. Was tun wir nicht alles „um des lieben Friedens willen“? Wie viel wird unter den Teppich gekehrt? Meist liegen die Konflikte unterschwellig vor und der liebe Frieden ist kein Dauergast, der einfach so mit am Tisch sitzt und ein friedliches Miteinander garantiert. Weder in unseren Familien, in unserer Gesellschaft, noch in unserer Welt. Leider erleben wir auch derzeit wieder überall, wie zerbrechlich der Friede auf Erden ist. Wir merken, wie sehr wir ihn vermissen und es an allen Ecken und Enden brennt. Wir sehnen uns danach und scheitern doch daran, ihn zu leben.

„Suche Frieden und jage ihm nach!“, fordert David im 34. Psalm, der Jahreslosung für das Jahr 2019. Er war damals auf der Flucht vor dem übermächtigen König Saul, der ihm seine Erfolge neidet und ihn töten will. Eine Situation, in der er auch auf ganz andere Gedanken hätte kommen können. Aber er möchte Frieden. Und wenn er von Frieden spricht, von Shalom, dann meint dieses hebräische Wort mehr als nur die Abwesenheit von Streit und Krieg. Es meint eine tiefe Sehnsucht nach einer heilen Welt, in der keine Gefahr mehr droht. Es ist die Hoffnung auf ein gerechtes und alle Feindschaft überwindendes Miteinander. Also weit mehr als ein friedliches Miteinander am Weihnachtstisch, mehr als nur das vorübergehende Schweigen der Waffen am Feiertage.

Diese Friedensbotschaft ist der Kern aller alttestamentlichen prophetischen Verkündigung. So sagt schon der Prophet Micha: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und ihre Spieße zu Sicheln. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ In seiner Hoffnung kann nur einer die zerstörte und zerstrittene, von Gott abgefallene Schöpfung am Ende der Zeiten wieder zurecht bringen und heilen: der von Gott eingesetzte Friedenskönig, der von Israel sehnsüchtig erwartete Messias.

Und da sind wir beim Kern der Weihnachtsbotschaft: Jesus Christus, der Erlöser, Erret- ter und Helfer - der Heiland, er ist zu uns auf Erden gekommen. Denn so verkündigt es der Engel den Hirten auf dem Felde: „Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“ Und so wünsche ich uns allen: Friedliche Weihnachten!         Pfarrer Thomas Rehrmann


Vesperkirche
Mahlzeit und Andacht – Vielfalt unter dem Kirchendach vom 10. bis 24. Februar 2019 in unserer Stadtkirche
Donnerstag, der 29 Nov. 2018
Die Vesperkirche – von der wir das ganze Jahr schon gesprochen haben – rückt nun endlich näher.
Im Januar 2019 (20.1.-3.2.) öffnet die Christuskirche in Velbert für zwei Wochen ihre Türen und im Februar (10.-24.2.) unsere Stadtkirche.
Die Tradition der Vesperkirchen kommt aus dem süddeutschen Raum. „Vesper“ steht für eine Mahlzeit und zugleich für eine Andachtsform. Beides vereint die Vesperkirche. Für jeweils zwei Wochen wird in der Kirche täglich ein gutes Mittagessen, mit Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch, angeboten, ebenso auch Kaffee und Kuchen. Und alles umsonst, bzw. gegen eine Spende. Dazu gibt es zahlreiche Angebote, wie z.B.: Beratungsangebote der sozialen Dienste, vielleicht eine Arztsprechstunde, oder anderes, einen Kinderbereich, Gemeinschaft, ein geistliches Wort zum Tag, Kunst, Musik, Kultur.
Unter dem Motto „Vielfalt unter dem Kirchendach“ werden unsere Gemeinden die Kirchentüren öffnen und die Kirche wird zu einem offenen Gastraum. Eingeladen sind alle, die gemeinsam „Nahrung für Leib und Seele“ zu sich nehmen wollen. Das Essen ist gut und kostenlos, um allen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen.
Die Vesperkirche lebt von der aktiven und ehrenamtlichen Beteiligung möglichst vieler Menschen. Zur Mitwirkung sind alle eingeladen: andere christliche Kirchen und religiösen Gemeinschaften, Schulen, Firmen, Gruppen aus allen Bereichen der Gesellschaft.
Dieses große Vorhaben braucht viel Unterstützung. Jede und jeder kann mithelfen, die erste Vesperkirche im Kirchenkreis Niederberg zu einem Erfolg zu machen und Geld, Sachen (Kuchen etc.) und Zeit spenden. Wenn Sie sich aktiv in der Vesperkirche einbringen wollen, allein oder mit einer Gruppe sind Sie herzlich willkommen. Schreiben Sie gerne eine E-Mail an: Anmeldung@vesperkirche-niederberg.de, oder melden Sie sich bei der Projektleiterin Elisabeth Selter-Chow (Tel. 0202 2729 265).
Weitere Informationen finden Sie unter: www.vesperkirche-niederberg.de.
Spenden sind willkommen an das Diakonische Werk Niederberg
Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE28 3506 0190 1012 1000 23 Stichwort: Vesperkirche
Oder über das Online-Spenden-Tool auf der Internet-Seite.
Die Vesperkirchen öffnen jeweils von 11:30 bis 15:00 Uhr. Das aktuelle, begleitende Beratungs- und das Kulturprogramm, das an einzelnen Abenden stattfindet, können Sie zur Zeit der Vesperkirche aktuell über die Tagespresse, Flyer, Homepage und Facebook erfahren.
Formulare zur Mitarbeit erhalten Sie: [hier]

Homepage der Kulturkirche online
Dienstag, der 01. September 2015
Sie erreichen die Internetpräesenz der Kulturkirche unter folgender Adresse:
Kulturkirche-wuelfrath.de
Ebenso ist die Kulturkirche im sozialen Netzwerk facebook präsent.
 
Zu finden unter Ev. Kulturkirche Wülfrath
 
 
  

Taufgottesdienste in unserer Gemeinde
Sonntag, der 03. Februar 2013
Sie möchten gerne Ihr Kind taufen lassen?
Darüber freuen wir uns. Sie können sich jederzeit bei einem der Pfarrer bzw. Pfarrerin oder im Gemeindeamt melden, wenn Sie eine Taufe anmelden wollen.
Taufen sind an jedem Sonntag möglich.
Nur in speziellen Predigtgottesdiensten und Abendmahlsgottesdiensten finden in der Regel keine Taufen statt. Wenn sie ihr Kind oder sich selber taufen lassen wollen, melden sie sich gerne bei uns.
 

 
Besucherzähler In Html